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Urlaub zwischen Kultur und Tradition

Im Bayerischen Wald wird der Lebensart und Tradition noch viel Bedeutung beigemessen, so auch in Bayerisch Eisenstein.

Viele alte Bräuche sind im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten, doch das ausgeprägte Traditionsbewusstsein unserer Region ließ viele Bräuche überleben oder zum Teil auch in neuem Glanz wiedererstehen.

 

Flurdenkmäler

Toten- und Gedenkbretter zählen, genau wie Weg- und Feldkreuze, Bildstöcke und Kreuzwege, zu den zahlreichen Flurdenkmälern die in unserer Region noch heute zahlreich anzutreffen sind.

 

Flurdenkmäler sind Zeugen der Volksfrömmigkeit unserer Vorfahren und werden auch heute noch zur Ehre und zum Lobpreis Gottes auf Grund von zumeist bestimmten Ereignissen an bestimmten Orten errichtet.
Vor allem in Bezug auf die überall im Bayerischen Wald anzutreffenden Totenbretter soll die Errichtung hier zum Gedenken an die verstorbene Personen beitragen.

 

Wegkreuz im Ortsteil Steinhütte

 

 

 Schneeverbrennen

Jedes Jahr zum Winterende zelebriert die Arber Bergbahn und die Bergwacht Zwiesel ihr traditionelles Schneeverbrennen am Großen Arber.
Am Arber Osthang wird nach Sonnenuntergang mit brennenden Fackeln ein riesiges Kreuz in der Nacht entzündet und so die Wintersaison endgültig verabschiedet, sowie dem Dienst der Bergwacht während der letzten Monate gedankt.

Und während das brennende Kreuz kilometerweit im Eisensteiner Tal sichtbar ist, wird zum Abschluss gemeinsam ein letztes Mal im Arberschutzhaus eingekehrt und zünftig musiziert- zumindest bis zur nächsten Wintersaison, denn die kommt am Großen bestimmt.

 

Schneeverbrennen am Großen Arber

 

 

Osterratschn

Das Ratschen ist ein Brauch, der in Bayerisch Eisenstein jedes Jahr in der Karwoche gepflegt wird.

Da ja den gesamten Karfreitag und Karsamstag über bis hin zur Osternacht die Kirchenglocken schweigen, da sie alle „nach Rom geflogen“ sind und ihr festliches Geläut während der Zeit der Grabesruhe Jesu nicht angebracht wäre, wird das Angelusläuten stattdessen im Ort mit hölzernen Lärminstrumenten durchgeführt und durch lautes "ratschen" ersetzt.

So werden anstelle der Altarschellen auch während der Messe die Ratschen verwendet und Kinder, zumeist Ministranten, ziehen mit den hölzernen Ratschn zusätzlich durch die Straßen, um die Gläubigen mit unterschiedlichen Sprüchen an die Gebetszeiten und Gottesdienste zu erinnern.

 

 

 

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