Rund ums Glas
Eine faszinierende Materie
Glas ist eine faszinierende Materie: Transparent, glitzernd und unendlich vielseitig.
So vielschichtig und abwechslungsreich wie das Land, in dem das Glas hergestellt und bearbeitet wird und die Leute, die sich mit dem Thema Glas beschäftigen.
Das Eisensteiner Tal kann auf eine Jahrhunderte alte Tradition des Glasmachens zurückblicken und wartet so mit seiner Lage an der bekannten und beliebten Glasstraße, auch mit sehenswerten Ausflugszielen, sowie Wanderwegen zum Thema Glas auf.
Denn an die einst so berühmte Glasfertigung diesseits und jenseits der Grenze erinnern heute meist nur noch die Ortsnamen, unauffällige Überreste der Glashütten oder die Namen vieler bedeutender Familien von Glasmeistern und Glasfabrikanten, wie zum Beispiel Gerl, Adler, Hafenbrädel, Abele, Ascherl, Ziegler, Bloch und Schrenk.
Glas ist eine faszinierende Materie: Transparent, glitzernd und unendlich vielseitig.
So vielschichtig und abwechslungsreich wie das Land, in dem das Glas hergestellt und bearbeitet wird und die Leute, die sich mit dem Thema Glas beschäftigen.
Das Eisensteiner Tal kann auf eine Jahrhunderte alte Tradition des Glasmachens zurückblicken und wartet so mit seiner Lage an der bekannten und beliebten Glasstraße, auch mit sehenswerten Ausflugszielen, sowie Wanderwegen zum Thema Glas auf.
Denn an die einst so berühmte Glasfertigung diesseits und jenseits der Grenze erinnern heute meist nur noch die Ortsnamen, unauffällige Überreste der Glashütten oder die Namen vieler bedeutender Familien von Glasmeistern und Glasfabrikanten, wie zum Beispiel Gerl, Adler, Hafenbrädel, Abele, Ascherl, Ziegler, Bloch und Schrenk.
Die Glasstraße
Eine der schönsten Themen- und Ferienstraßen Deutschlands
Die Glasstraße führt in Ostbayern vom „europäischen Bleikristallzentrum” Neustadt an der Waldnaab quer durch den Oberpfälzer Wald und den Bayerischen Wald bis zur Dreiflüssestadt Passau.
Mystik und Natur, Geschichte und Geschichten, Kunst und Kultur, Fantasie und Technik – all das können Sie auf den über 250 Kilometern dieser Themenstraße finden und erleben.
Neben den traditionellen Glashütten empfehlen sich Hersteller edler Trinkgläser, traditionellem Jugendstilglas, funkelnden Kronleuchtern und fantasievollem Lampenglas sowie viele Künstler mit neuen experimentellen Glasideen. In zahlreichen Museen, Galerien und Verkaufsausstellungen werden Ihre Eindrücke rund ums Glas vertieft.
Und so natürlich auch in Bayerisch Eisenstein, wo sich zahlreiche Nachweise früherer Glashütten finden lassen.
Unsere Grenzglashütte
Grenzglashütte- Waldmanufakturen Laden
Die Glasherstellung hat in Bayerisch Eisenstein eine lange Tradition und die Schauglashütte in der…
Der Gläserne Steig
Der landschaftlich reizvolle, knapp 100 km lange Weg, führt in sechs Etappen vom Lamer Winkel über das Arbergebiet und Bayerisch Eisenstein weiter ins Regental und durch den Nationalpark Bayerischer Wald bis nach Grafenau. Zahlreiche ehemalige und noch produzierende Glashütten, sowie Zeugnisse der Glastradition liegen am Wegesrand und werden hier auf interessante Art und Weise "erwandert".
Routenführung Gläserner Steig:
Arrach - Engelshütt - Lambach - Buchet - Berghäusl - Eggersberg - Lohberg - Kleiner Arbersee - Mooshütte - Brennes - Bayerisch Eisenstein - Arberhütte - Regenhütte - Rabenstein - Theresienthal - Lindberg - Spiegelhütte - Buchenau - Oberfrauenau - Frauenau - Flanitzmühle - Althütte - Klingenbrunn - Spiegelau - Riedlhütte - Höhenbrunn - St. Oswald - Rosenau - Grafenau
Noch Fragen?
Nachfolgend findest du verschiedene Tourenvorschläge rund um Bayerisch Eisenstein entlang des Glasmacherweges und des Gläsernen Steiges.
Selbstverständlich halten wir zu diesen Wanderwegen aber auch entsprechendes Infomaterial bereit, welches wir dir gerne kostenlos übersenden.
Der Glasmacherweg
Als Pendant zum Gläsernen Steig bietet der tschechische Glasmacherweg auf 36 km ebenfalls einen Blick in die Vergangenheit und beschäftigt sich entlang des Weges vor allem mit der Tafel- und Spiegelglas- Erzeugung des tschechischen Grenzgebietes. Die ruhmreiche Geschichte der hiesigen Glashütten, sowohl im Böhmerwald, als auch im Bayerwald ist eng miteinander verbunden.
Denn während die Grafen Nothaft in Bayerisch Eisenstein 1691 die erste Glashütte gründeten und auch hier zur Blütezeit der Glasindustrie bis Ende des 19. Jahrhunderts in über 20 Hüttenwerken gearbeitet wurde, wurde auch auf tschechischer Seite fleißig hochwertiges Glas produziert.
Diese war für entfernte Märkte bestimmt, sei es für Abnehmer in Prag oder Nürnberg. Spiegelglas aus dem Gebiet um Železná Ruda wanderte vor allem im 18. und 19. Jahrhundert zur weiteren Verarbeitung und Veredelung nach Nordböhmen sowie in viele Spiegelraffinerien in Bayern. Fertige Spiegel gingen ähnlich wie Tafelglas noch weiter – nach Italien, auf die Halbinsel Pyrenäen, in die Türkei, und Überseeschiffe brachten Glas aus den hiesigen Glaswerken bis nach Amerika. Im Frühjahr 1906 glühte dann auch der Glasofen in Elisenthal zum letzten Mal und im Jahr 1945 endete so auch in Železná Ruda der Betrieb der letzten Glasschleiferei.